Glückhemmende Irrtümer überwinden

Eine Reihe von Vorurteilen und Irrtümern hindern uns daran, unser Glück zu finden und zu genießen. Wenn es uns gelingt, diese Irrtümer zu überwinden, dann steht das Tor zum Glück weit offen.
Irrtum 1: Geld und Reichtum machen glücklich
Jedes Wochenende spielen Millionen von Menschen Lotto, um einmal Sechs Richtige zu haben oder gar den Jackpot zu knacken. Dahinter steht der Traum von einem glücklichen und sorgenfreien Leben. "Für Geld kann mal alles kaufen" sagen die Leute. Zahlreiche Untersuchungen belegen dagegen, dass Lottomillionäre, nachdem der Rausch des Gewinns verflogen ist, nicht glücklicher sind als Nicht-Gewinner.
Irrtum 2: Freizeit und Faulenzen machen glücklich
Wir meiden die Arbeit und streben danach, möglichst viel Freizeit zu haben. Wir glauben, in der Freizeit ginge es uns gut. Die Forschungsergebnisse des berühmten Glücksforschers Mihaly Csikszentmihaly belegen eindrucksvoll, dass die meisten Menschen sich bei der Arbeit wohler fühlen als beim Faulenzen.
Irrtum 3: Glück ist eine Belohnung für Erfolg
Dahinter steht die Annahme, dass es erst harter Arbeit bedarf, um dann mit erworbenem Wohlstand das Glück genießen zu dürfen. Jüngste Ergebnisse auf dem Gebiet der Glücksforschung belegen geradezu das Gegenteil: glückliche Menschen sind erfolgreicher als unglückliche. Glück ist also eine wichtige Basis für Erfolg.
Irrtum 4: Der Mensch ist nicht für das Glück gemacht
Der Altmeister der Psychologie Siegmund Freud irrte, als er in seiner Studie "Über das Unbehagen in der Kultur" schrieb: "Man möchte sagen, die Absicht, dass der Mensch 'glücklich' sei, ist in dem Plan der 'Schöpfung' nicht enthalten." Heute wissen wir, das Glück ein natürlicher Zustand ist. Unser Körper ist sozusagen auf Glück getrimmt.
Irrtum 5: Glück hängt von großen Dingen ab
Der Lottogewinn, die Erbschaft, den Traumpartner finden und heiraten, die Kreuzfahrt. Das sind die großen Dinge, von denen die meisten annehmen, dass sie Glück bringen. Dabei ist das Glück eher in den kleinen und unscheinbaren Augenblicken des Alltags zu finden. Es kommt darauf an, sie zu genießen.
Irrtum 6: Glück ist Zufall und kann nicht erarbeitet werden
Viele Menschen schreiben die Tatsache, dass Andere glücklich sind, glücklichen Umständen und Zufällen zu. „Der hat Glück gehabt, ich habe das nie“. Diese schicksalhafte Erwartung an Glück hindert uns daran, aktiv für das Glücklichsein einzutreten.
Irrtum 7: Zuviel Glück macht wieder unglücklich
Das ist in etwa so unsinnig als wenn jemand behaupten würde, zu viel Gesundheit würde wieder krank machen.




