Bewegen: mäßig, aber regelmäßig

Bewegung ist ein einfacher und schneller Zugang zum Glück. Unser Körper scheint uns unmittelbar für Bewegung zu belohnen. Wenn wir eine Zeit lang gesessen haben, stellt sich fast ein Bedürfnis nach Bewegung ein.
Schau einem Hund zu, der nach draußen kommt und von der Leine genommen wird. Er rennt erst mal freudig los.
Nicht umsonst ist einer der schlimmsten Strafen, die wir verhängen, das Einsperren im Gefängnis. "Hofgang" wird täglich nur kurz gewährt.
Bewegung hilft gegen Depression
Die Anzahl der Depressionen in unserer Gesellschaft steigt seit Jahren sprunghaft an. Depression ist eine neue Volksseuche geworden. Vielleicht hängt es damit zusammen, dass wir uns gegenüber unseren Vorfahren zu wenig bewegen. Während sie früher den ganzen Tag auf dem Feld tätig waren, fahren wir heute mit dem Lift im Haus runter, fahren mit dem Auto zur Arbeit und sitzen den ganzen Tag im Büro oder Besprechungsräumen.
Umfangreiche Tests mit Depressiven haben gezeigt, dass Bewegung mindestens genau so viel hilft wie die medikamentöse Behandlung mit Antidepressiva. Meistens ist Bewegung besser.
Daher ist das beste Mittel gegen Unwohlsein: Aufstehen und sich bewegen.




